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Deutsche Weltallianz German World Alliance

 

Neueste Nachrichten- Latest News

 

NEUES THEATERSTÜCK VON UNSEREM PRÄSIDENTEN PETER WASSERTHEURER

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG der Deutschen Weltallianz (DWA)

 

Wien, am 28. 02.2018

 

Deutsche Volksgruppe in Slowenien für EUROPEADA 2020 vorschlagen

 

DWA: Deutschen in Slowenien eine europäische Plattform für offene Fragen geben

 

Die Deutsche Weltallianz (DWA) richtet ihre Bitte an alle für die Kärntner Landesaus-stellung 2020 verantwortlichen Personen, die deutsche Volksgruppe in Slowenien zu ei-ner Teilnahme an der EUROPEADA einzuladen. „Dort kann sie dann gegenüber der europäischen Öffentlichkeit als autochthone Volksgruppe auftreten, was die slowenische Regierung hoffentlich zu einem Umdenken ihrer bisherigen minderheitenfeindlichen Haltung veranlassen wird“, meint DWA-Präsident Peter Wassertheurer.

2020 findet in Kärnten die Landesausstellung zum Gedenken an den Kärntner Abwehrkampf und die 1920 stattgefundene Volksabstimmung statt, bei der sich eine Mehrheit für einen Verbleib Südkärntens bei Kärnten und somit bei der Republik Österreich aussprach.

Ein wesentliches Ereignis der Landesausstellung ist die sogenannte EUROPEADA. Bei der handelt es sich um ein Fußballturnier sprachlich-autochthoner Minderheiten in Europa, das von der „Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen“ (FUEV) in Zusammenarbeit mit der für das jeweilige Turnier gastgebenden Minderheit organisiert wird. Im Fall der Kärntner Landesausstellung 2020 ist es die slowenische (windische) Minderheit in Kärnten, die mit diesem Turnier nach eigener Aussage „auf noch offene Fragen“ aufmerksam machen möchte. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die slowenische Minderheit in Kärnten nicht nur eine in der Verfassung verankerte Anerkennung genießt, sondern in Europa zu den am meisten geförderten autochthonen Minderheiten zählt.

Ganz anders sieht es da für die deutsche Volksgruppe in Slowenien aus, die in der Republik Slowenien nicht zu den autochthonen Volksgruppen zählt. Alle bisherigen Bemühungen wur-den mit dem Hinweis abgeschmettert, dass es in Slowenien seit 1945 keine autochthone deut-sche Volksgruppe mehr gibt. Studien wie jene des Kärntner Historikers Stefan Karner haben jedoch ein gegenteiliges Bild aufgezeigt. Die deutsche Volksgruppe in Slowenien ist zwar ähnlich klein wie die italienische - die aber dennoch in Slowenien als autochthon aner-kannt wird – aber sie ist mit knapp 3000 Personen sehr wohl existent und verfügt über zahlreiche Kulturvereine.

Außerdem durften nach 1945 nur jene Deutschen im kommunistischen Jugoslawien bleiben, die sich nach 1941 gegenüber Jugoslawien loyal verhalten hatten. Diese Deut-schen haben somit einen wichtigen Beitrag zur Wiedererrichtung Jugoslawiens geleistet, weshalb sie es verdienen, heute von der Republik Slowenien als autochthon anerkannt zu werden. Auf dieses Verdienst beruft sich übrigens auch die slowenische Minderheit in Kärnten im Zusammenhang mit der Wiedererrichtung der Republik Österreich. Wa-rum sollte also der Beitrag der Deutschen in Slowenien nicht ähnlich gewürdigt werden?

 

 

 

 

„Ich schreibe auf Deutsch - Na und!“

 

Die Deutsche Weltallianz (DWA) veranstaltet erstmals einen internationalen Litertaturwettbewerb innerhalb der deutschen Minderheiten weltweit. „Wir wollen versuchen, die Arbeit der DWA mit literarischen Texten zu unterstützen“, erklärt DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Die DWA ist als Menschenrechtsorganisation darauf spezialisiert, Unrecht und Diskriminierungen gegen deutsche Volksgruppen publik zu machen und die politische Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Der Literaturwettbewerb richtet sich an Angehörige deutscher Volksgruppen, die als ethnische, sprachliche und kulturelle Minderheiten außerhalb Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Lichtensteins leben.

Der Titel des Literaturwettbewerbs lautet: "Ich schreibe auf Deutsch - Na und!" und soll inhaltlich Diskriminierungen und Benachteiligungen im privaten und gesellschaftlichen Leben aufgrund der deutschen Identität in den jeweiligen Heimatländern literarisch verarbeiten. Es können dabei auch die Schicksale der Großeltern- und Elterngeneration mitbeschrieben werden, wobei der Bezug zur Gegenwart bestehen bleiben muss. Man soll alle Formen der Benachteiligung als Deutscher/Deutsche anführen und beschreiben, so z.B. etwa, wenn man die deutsche Sprache nicht verwenden durfte, man keine staatlichen Förderungen erhält, keine deutschen Familiennamen toleriert wurden, oder man wegen der deutschen Abstammung im Beruf keine Karriere machen konnte, usw.

Die Text sollen mindestens zwei A4-Seiten bis maximal fünf A4-Seiten mit einem Zeilenabstand von 1,5 Zentimeter und einer Schriftgröße, Times New Roman 12 umfassen. Alle Seiten müssen nummeriert sein. Der Text darf bislang noch in keiner Publikation veröffentlicht worden sein. Die Texte sind ausschließlich in deutscher Sprache zu verfassen.

Die besten drei Texte werden von einer Fachjury ausgewählt und mit Sachpreisen ausgezeichnet. Alle eingereichten Texte, die die oben genannten Kriterien erfüllen, werden in einer eigenen Publikation gesammelt und als Druckwerk veröffentlicht. Auch sollen Lesungen im Rahmen der Möglichkeiten der DWA durchgeführt werden.

Bitte zum Text auch folgende biografische Angaben beilegen: Name, Adresse, e-mail, Geburtsdatum Geschlecht und Beruf.

Einreichfrist bis 30. April 2018 (Später eingelangte Texte werden nicht berücksichtigt. Die Texte werden auch nicht an die Autoren und Autorinnen zurückgeschickt.)

Die Texte sind zu richten an:

Dr. Peter Wassertheurer

Deutsche Weltallianz

Ennemosergasse 18

A-1220 Wien

oder per e-mail: peter.wassertheurer@aon.atLiteraturwettbewerb

 

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 17.2. 2017

 

Wieder aggressiver Akt gegen deutsche Volksgruppe in Schlesien

Die radikale Polonisierung Schlesiens schreitet voran

 

Unten angeführt ist eine PR-Aussendung des Vertriebenensprechers der Alternative für Deutschland (AfD), Martin Schmidt, in der darauf hingewiesen wird, dass die Erweiterung des Oppelner Stadtgebiets massive Auswirkungen auf die deutsche Volksgruppe in Schlesien hat. Diese Maßnahme führt nämlich dazu, dass sich die Mehrheitsverhältnisse in den betroffenen Gemeinden zu Ungunsten der deutschen Bevölkerung auswirken. Die Folge sind deutlich sichtbar: Zweisprachige Ortstafeln werden abmontiert, was zu einem Identitätsverlust der deutschen Volksgruppe in den betroffenen Gebieten führt.

Die Deutsche Weltallianz (DWA) protestiert gegen diese Maßnahmen, die eklatant gegen die von der Europäischen Union (EU) geforderten Werte verstoßen. Wer zweisprachige Ortstafeln abmontiert, der ist gegen kulturelle und sprachliche Vielfalt, schwächt den Regionalismus und betreibt eine minderheitenfeindliche Politik. Die DWA wird sich, so DWA-Präsident Peter Wassertheurer schriftlich an Herrn Schmidt mit der Bitte wenden, um gegen die Diskriminierung der deutschen Volksgruppe in Schlesien parlamentarische Schritte einzuleiten. Es bleibt nämlich zu befürchten, so Wassertheurer“, dass „die etablierten Parteien in Deutschland von Sozialdemokraten über die Unionsparteien bis Grüne das Maßnahmenpaket der polnischen Behörden in Oberschlesien tot schweigen werden.“ Dort schreit man nur dann empört auf, wenn andere Volksgruppen als deutsche unter Diskriminierungen, Kulturverlust und Anfeindungen zu leiden haben.

 

Diskriminierung der Deutschen in Oberschlesien - Schmidt (AfD) fordert Landesregierung auf, öffentlich Stellung zu beziehen

Demonstrationen und ein mehr als zweiwöchiger Hungerstreik begleiteten die umstrittene Erweiterung des Stadtgebietes Oppeln (Oberschlesien/Polen) zum 1. Januar 2017 um mehrere umliegende Dörfer und Gemeinden. Diese Gebietserweiterung hat erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Minderheit. Bereits am 2. Januar 2017 wurden die ersten zweisprachigen Ortstafeln abmontiert, am 26. Januar 2017 wurde in der ersten Sitzung des Stadtrates nach der Vergrößerung von Oppeln Marcin Gambiec, Ratsmitglied aus dem Wahlkomitee der deutschen Minderheit, abgewählt. Für Bernard Gaida, Vorsitzender des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG), ist diese Abwahl ein Indiz für die „negative Einstellung“ gegenüber der deutschen Minderheit. Zwischen Rheinland-Pfalz und der Woiwodschaft (Bezirk) Oppeln besteht seit vielen Jahren eine Regionalpartnerschaft.

Deshalb richtete Martin Louis Schmidt, vertriebenenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz und als solcher auch zuständig für die Auslandsdeutschen, eine Anfrage an die Landesregierung: „Wir wollen wissen, ob Rheinland-Pfalz dieses Thema auf EU-Ebene zur Sprache bringt, um die deutsche Minderheit zu unterstützen. Außerdem ist es für uns nicht schlüssig, warum es bislang durch die Ministerpräsidentin keine verbalen Verurteilungen von polnischen Entscheidungsträgern wegen deren Verhalten gegenüber der deutschen Minderheit gab. Malu Dreyer teilt ja auch sonst gegen ausländische Politiker kräftig aus“, so Schmidt, der auf eine Bemerkung in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 9. November 2016 anspielt. Damals sagte Dreyer, der Präsident der USA, Donald Trump, habe mit Äußerungen im Wahlkampf „erschüttert und verstört“.

Schmidt jedenfalls versichert der deutschen Minderheit seine Solidarität: „Wir stehen an der Seite unserer Landsleute, pochen auf die Einhaltung der Minderheitenrechte und fordern die Landesregierung auf, öffentlich eindeutig Stellung zu beziehen.“

 

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 18.12. 2016

 

Neue Präsidentin für die Deutschen in der Ukraine gewählt

Die Deutsche Weltallianz gratuliert herzlichst zur Wahl von Angelina Schardt

 

 

Angelina Schardt ist die neue Präsidentin der „Assoziation der Deutschen in der Ukraine“. Sie ist im Leben der deutschen Volksgruppe in der Ukraine eine bekannte Persönlichkeit. Sie war im Jahr 2000 eine der Initiatoren bei der Gründung der Assoziation. Sie blickt daher schon auf eine erfolgreiche Arbeit von 20 Jahren zurück, die sie der deutschen Volksgruppe in der Ukraine widmete. Bis November 2016 war sie Mitglied des Vorstandes, wo sie für soziale Aufgaben die Verantwortung trug. Angelina Schardt ist aber auch die Initiatorin und Veranstalterin der Seminarreihe „Kunstschaffende Poeten und Schriftsteller in der Ukraine“. Als Leiterin eines speziellen Kunstprogramms, das sich für Maler mit deutscher Herkunft einsetzt, organisierte sie in der Vergangenheit Ausstellungen zu deren Arbeiten. Angelina Schardt leitet außerdem das Sprachprogramm “Schule des dritten Generation” in der Ukraine, das sich innerhalb der deutschen Volksgruppe intensiv um den deutschen Spracherwerb für Kinder und Jugendliche bemüht.

Peter Wassertheurer freut sich namens der Deutschen Weltallianz (DWA) über die Wahl von Frau Schardt und möchte an dieser Stelle auch der bisherigen Präsidentin, Frau Walentina Sulina, zu ihrer geleisteten Arbeit Dank und Anerkennung aussprechen.Die Deutsche Weltallianz wünscht