Satzung

Deutsche Weltallianz German World Alliance

 

Satzung der DWA

ARTIKEL I: Zweck/Ziele/Auftrag

 

Die Deutsche Welt Allianz (im Folgenden „Allianz“ genannt“) ist eine internationale Nicht-Regierungs-Organisation. Der Auftrag der Allianz ist:

 

1. Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit der Überwachung von Menschenrechten ethnischer Deutschen weltweit (ein ethnischer Deutscher ist als eine Person mit deutscher Kultur, Sprache oder Abstammung definiert);

 

2. Förderung der Kommunikation und des Informationsaustausches unter ethnischen Deutschen weltweit; und

 

3. Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit, die deutsche Sprache und Kultur zu erhalten.

 

 

 

ARTIKEL II: Büro(s)

 

Der eingetragene Vertreter der Allianz ist Roxanne Eckhoff, 6210 29th ST. NW, Washington, DC, 20015. Das Hauptbüro der Allianz ist in Washington, D.C., c/o Professor Alfred Obernberger, Georgetown University, Washington D.C. 20057. Der Vorstand kann den Ort des Büros verlegen.

 

 

 

ARTIKEL III: Mitgliedschaft

 

Abschnitt 1: Kategorien. Jede Person oder Organisation, die interessiert ist an, oder sympathisiert mit dem Auftrag, den Zielen und dem Zweck der Allianz, kann Mitglied werden. Die Mitgliedschaft ist abhängig von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrages, dessen Höhe der Vorstand von Zeit zu Zeit bestimmt.

 

a) Wahlberechtigte Mitglieder: Alle Mitglieder, deren laufende Beiträge bezahlt sind, bilden die Gruppe der wahlberechtigten Mitglieder.

 

b) Ehrenmitglieder: Der Vorstand kann jederzeit einer Einzelperson in Anerkennung ihrer Verdienste um die Ziele der Allianz die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Ehrenmitglieder brauchen keine Beiträge zu bezahlen, dürfen nicht wählen, erhalten aber die Info-Post der Allianz.

 

Abschnitt 2: Nicht-Zahlung. Jedes wahlberechtigte Mitglied, das seine Beiträge nicht in angemessener Zeit bezahlt, kann als aus der Allianz ausgetreten betrachtet werden.

 

Abschnitt 3: Gründe für Ausschluss. Der Vorstand kann eine wahlberechtigte Mitgliedschaft beenden, wenn das Verhalten des Mitglieds die Interessen der Allianz schädigt oder ihren Zielen entgegen steht. Das Mitglied muss über die beabsichtigte Maßnahme und deren Begründung gebührend und mindestens 30 Tage vor der Versammlung, bei der diese Maßnahme erwogen werden soll, informiert werden. Das Mitglied kann in einer Stellungnahme Einspruch gegen die vorgeschlagene Maßnahme einlegen. Diese Stellungnahme muß spätestens 10 Tage vor der Versammlung beim Vorstand eintreffen.

 

 

 

ARTIKEL IV: Mitgliederversammlungen

 

Abschnitt 1: Jahreshauptversammlung. Die Jahreshauptversammlung der wahlberechtigten Mitglieder findet jährlich an einem vom Vorstand bestimmten Datum und Ort mit dem Ziel statt, Amtsträger zu wählen, den Jahresbericht vorzustellen und anstehende Geschäfte durchzuführen.

 

Abschnitt 2: Außerordentliche Versammlungen. Außerordentliche Versammlungen der wahlberechtigten Mitglieder können vom Präsidenten/in entweder auf seine/ihre eigene Initiative oder auf Grund eines Antrags von 20 wahlberechtigten Mitgliedern einberufen werden. Der/die Präsident/in bestimmt Zeit und Ort.

 

Abschnitt 3: Ankündigung der Versammlungen. Die Benachrichtigung über Zweck, Zeit und Ort der Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Versammlung muss jedem wahlberechtigten Mitglied spätestens zwei Wochen for der Versammlung zugeschickt werden.

 

Abschnitt 4: Telefonkonferenz oder schriftliche Zustimmung.

 

a. Telefonkonferenzen: Ein oder mehrere Vorstandsmitglieder oder Ausschussmitglieder können an einer Sitzung des Vorstandes, des Geschäftsführenden Vorstandes oder jedes Ausschusses via Konferenztelefon, E-Mail oder ähnlicher alternativer Kommunikationsmittel mit deren Hilfe alle an der Konferenz teilnehmenden Personen miteinander kommunizieren können, teilnehmen. Eine Teilnahme an einer Sitzung gemäß dieses Abschnitts ist einer persönliche Anwesenheit in der Sitzung gleichgestellt.

 

b. Vorgehen bei Einstimmiger Schriftlicher Zustimmung: Jede Maßnahme, die bei einer Versammlung des Vorstandes, des Geschäftsführenden Vorstandes oder jedes Ausschusses beschlossen werden könnte, kann ohne eine Versammlung beschlossen werden, wenn eine Zustimmung oder Zustimmungen in schriftlicher Form, die die zu ergreifende Maßnahme beinhaltet, von allen amtierenden Vorstandsmitgliedern oder dem gesamten Geschäftsführenden Vorstand oder den jeweiligen Ausschussmitgliedern unterschrieben und beim Schriftführer eingereicht wird.

 

c. Vorstandsausschüsse: Der Vorstand kann ständige oder befristete Ausschüsse einsetzen, die aus einem oder mehreren Vorstandsmitgliedern bestehen. Er muss jedoch von Zeit zu Zeit darüber befinden, ob diese für die Verwaltung der Allianz notwendig oder vorteilhaft sind. Jeder Ausschuß kann im Rahmen der im Vorstandsbeschlusses vorgesehenen Befugnisse jede Amtsgewalt und Machtbefugnis des Vorstandes haben und ausüben außer der Amtsgewalt und Machtbefugnis, die gesetzlich nicht an einen Ausschuss delegiert werden darf.

 

Abschnitt 5: Beschlussfähigkeit. Eine Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig, wenn 25 wahlberechtigte Mitglieder persönlich anwesend sind oder sich vertreten lassen (Stimm-Übertragung). Eine außerordentliche Versammlung ist beschlussfähig, wenn 15 wahlberechtigte Mitglieder persönlich anwesend sind oder sich vertreten lassen (Stimmübertragung). Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, muss der Präsident einen neuen Termin festlegen.

 

Abschnitt 6: Abstimmung. Jedes wahlberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Jedem wahlberechtigten Mitglied kann eine oder mehrere Stimmen anderer wahlberechtigter Mitglieder übertragen werden. Die Übertragung aller Rechte muß schriftlich erfolgen, und muß datiert und unterschrieben sein. Eine Stimmübertragung kann allgemein sein oder auf spezifische Vorschläge begrenzt werden. Keine Stimmübertragung ist länger als 90 Tage nach dem Tag der Unterzeichnung gültig. Wenn vom Vorstand autorisiert, können an Stelle von Stimmübertragungs-Vereinbarungen auch unterzeichnete Briefwahlstimmen anerkannt werden. Mit Ausnahme der in diesen Statuten vorgesehenen Annahme von Ergänzungen ist für alle Beschlüsse die einfache Mehrheit erforderlich.

 

 

 

ARTIKEL V: Amtsträger

 

Abschnitt 1: Kategorien.

 

a. Gewählte Amtsträger. Die Amtsträger der Allianz sind der Präsident,

1. Stellvertretender Präsident, 2. Stellvertretender Präsident, Schatzmeister und Schriftführer, die von den wahlberechtigten Mitgliedern gewählt werden. Eine Person kann zwei Ämter bekleiden, außer den Ämtern des Präsidenten und der Stellvertretenden Präsidenten, die nicht von einer Person bekleidet werden dürfen, um eine geordnete Nachfolge der Präsidentschaft zu gewährleisten.

 

b. Ehrenämter. Abhängig von der Bestätigung durch die Mitglieder während einer Jahreshaupt- oder außerordentlichen Versammlung, kann der Vorstand eine oder mehrere Personen auf Lebenszeit in Ehrenämter berufen. Der Inhaber eines Ehrenamtes kann an Versammlungen teilnehmen und das Wort ergreifen; er darf aber keine Anträge stellen und nicht abstimmen, es sein denn, er ist ein wahlberechtigtes Mitglied.

 

Abschnitt 2: Pflichten.

 

a. Präsident. Der Präsident(in), oder in seiner/ihrer Abwesenheit einer seiner/ihrer Stellvertreter, sitzt allen Versammlungen der Allianz vor. Der Präsident(in) trägt die Gesamtverantwortung für alle Tätigkeiten der Organisation und übt alle regulären Funktionen eines/r Vorsitzenden aus. Er/Sie berichtet bei der Jahresversammlung über die Lage der Allianz und ist qua Amt Mitglied aller Ausschüsse mit Ausnahme des Nominierungs-Ausschusses.

 

b. Stellvertretende Präsidenten. Sie üben die Pflichten aus, die ihnen der/die Präsident(in) zugewiesen hat. Im Falle von Unfähigkeit oder Fehlverhalten des/der Präsidenten(in) bei der Ausübung seiner/ihrer Amtspflichten übernimmt der/die 1. Stellvertretende Präsident(in) auf Beschluss des Vorstandes das Amt des/der Präsidenten(in). In diesem Fall wird der/die 2. Stellvertretende Präsident(in) 1. Stellvertretende(r) Präsident(in).

 

c. Schatzmeister. Der/Die Schatzmeister(in) ist verantwortlich für die finanziellen Angelegenheiten der Allianz. Er/Sie führt vorschriftsmäßig die Bücher und gewährt dem/der Präsidenten(in) oder einem(r) Stellvertretenden Präsidenten(in) auf Verlangen Einsicht zur Prüfung. Er/Sie stellt den wahlberechtigten Mitgliedern zu Beginn des neuen Geschäftsjahres den Jahresbeitrag in Rechnung und führt eine genaue Liste der bezahlten Mitgliedsbeiträge. Er/Sie berichtet der Jahreshauptversammlung schriftlich über die finanzielle Lage der Allianz und erstellt andere, vom Vorstand von Zeit zu Zeit benötigte Finanzberichte.

 

d. Schriftführer. Der/Die Schriftführer(in) führt Buch über die Vorgänge bei allen Versammlungen der Mitglieder, des Vorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes; diese Protokolle werden der jeweiligen Körperschaft bei der nächsten Versammlung zur Genehmigung oder Korrektur vorgelegt. Er/Sie fertigt Benachrichtigungen für alle Sitzungen an und führt die notwendige Korrespondenz. Er/Sie unterhält einen vollständigen Satz aller Protokolle, die er/sie dem/der nachfolgenden Schriftführer(in) übergibt.

 

Abschnitt 3: Nominierungen und Wahlen. Die Nominierung von Amtsträgern werden von einem Nominierungsausschuss gemacht, den der Vorstand spätestens 60 Tage vor der Jahreshauptversammlung, an der die Wahlen abgehalten werden, ernennt. Nominierungen werden allen wahlberechtigten Mitgliedern spätestens 30 Tage vor der Jahresversammlung bekannt gegeben. Nominierungen können auch während der Versammlung gemacht werden, wenn sie von fünf wahlberechtigten Mitgliedern unterstützt werden, die persönlich, durch Stimmübertragung oder Briefwahlstimme anwesend sind. Alle Nominierten müssen ihre Bereitschaft erklärt haben, das Amt anzunehmen, falls sie gewählt werden. Die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden, ob persönlich, durch Stimmübertragung oder Briefwahlstimme, entscheidet die Wahl.

 

Abschnitt 4: Amtsperiode. Die Amtszeit jedes gewählten Amtsinhabers beträgt zwei Jahre oder bis der Nachfolger gewählt ist und das Amt antritt. Wiederwahl ist möglich.

 

Abschnitt 5: Vakanzen. Jede Vakanz, mit Ausnahme des Amtes des Präsidenten und des 1. Stellvertretenden Präsidenten, kann für die noch nicht abgelaufene Amtsperiode durch Ernennung vom Präsidenten besetzt werden.

 

Abschnitt 6: Übergangs-Besetzung. Während der befristeten Abwesenheit des Schatzmeisters oder des Schriftführers kann der Präsident einen Hilfs-Schatzmeister oder Hilfs-Schriftführer ernennen, der die jeweiligen Funktionen auf Interims-Basis ausübt.

 

 

 

ARTIKEL VI: Führung der Körperschaft

 

Abschnitt 1: Vorstand.

 

a. Zusammensetzung. Der Vorstand besteht aus fünf gewählten Amtsinhabern und sechs Direktoren, die von den wahlberechtigten Mitgliedern direkt gewählt sind.

 

b. Direktoren. Die Direktoren amtieren in gestaffelten Drei-Jahres-Perioden. Sie werden gemäß Artikel 5, Abschnitt 3 nominiert und gewählt.

 

c. Funktionen und Verfahren. Der Präsident ist Vorsitzender des Vorstandes, und der Schriftführer ist dessen Schriftführer. Der Vorstand ist mit der allgemeinen Leitung der Angelegenheiten der Allianz betraut und unternimmt alles notwendige und geeignete zur Erlangung der Ziele der Allianz. Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten einberufen. Sechs Mitglieder des Vorstandes konstituieren die Beschlussfähigkeit und alle Maßnahmen müssen mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

 

Abschnitt 2: Geschäftsführender Vorstand. Die fünf gewählten Amtsinhaber bilden den Geschäftsführenden Vorstand, der mit der alltäglichen Führung der Allianz-Angelegenheiten betraut ist. Er wird vom Präsident einberufen und die Ausschußvorsitzenden können eingeladen werden, als Beobachter an zweckdienlichen Versammlungen teilzunehmen. Drei Amtsinhaber bilden die Beschlussfähigkeit und alle Maßnahmen müssen mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Der Präsident darf nur bei Stimmengleichheit wählen.

 

Abschnitt 3: Beratungsausschuss. Der Beratungsausschuss setzt sich aus jenen ehemaligen Präsidenten zusammen, die wahlberechtigte Mitglieder der Allianz sind und bereiterklärt haben, das Amt anzunehmen. Er berät den Vorstand und den Geschäftsführenden Vorstand, entweder auf deren Bitte oder auf eigene Initiative hinsichtlich politischer oder wichtiger Angelegenheiten. Er wählt seinen eigenen Vorsitzenden und Schriftführer. Versammlungen werden vom Vorsitzenden einberufen.

 

Abschnitt 4: Andere Ernennungen. Der Präsident kann mit der Zustimmung des Vorstandes zusätzliche bezahlte oder unbezahlte Ernennungen vornehmen, wenn sie für die Ausführung der Ziele der Allianz notwendig sind.

 

 

 

ARTIKEL VII: Ausschüsse

 

Abschnitt 1: Der Präsident kann Ausschüsse einsetzen, wie sie von Zeit zu Zeit benötigt werden.

 

Abschnitt 2: Der Präsident ernennt die Vorsitzenden aller Ausschüsse und legt deren Amtsdauer fest. Der Vorsitzende des jeweiligen Ausschusses ernennt die Ausschussmitglieder.

 

Abschnitt 3: Die Ausgaben aller Ausschüsse bezahlt der Schatzmeister mit Genehmigung des Präsidenten aus dem allgemeinen Fonds der Allianz. Alle Erlöse aus Ausschussaktivitäten müssen dem Schatzmeister für die Einzahlung in den allgemeinen Fonds der Allianz übergeben werden.

 

 

 

ARTIKEL VIII: Finanzen

 

Abschnitt 1 Mitgliedsbeiträge: Gemäß Artikel III, Abschnitt 1 müssen Mitgliedsbeiträge für die Allianz jährlich in der vom Vorstand festlegten Höhe gezahlt werden.

 

Abschnitt 2: Geschenke, Vermächtnisse und Stiftungen. Die Allianz darf von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern Geschenke, Vermächtnisse und Stiftungen zum Zwecke der Durchführung von Zielen der Allianz annehmen.

 

Abschnitt 3: Einsetzen von Treuhändern. Der Vorstand setzt ein oder bestätigt eine oder mehrere Treuhandstellen für die Einzahlung aller Gelder, die die Allianz erhalten hat und bestimmt durch geeignete Richtlinien die Bedingungen der Einzahlung und ernennt Einzelpersonen, neben oder mit dem Schatzmeister, mit der Befugnis solche Einzahlungen für die Belange der Körperschaft abzuheben.

 

 

 

ARTIKEL IX: Fiskalisches Jahr

 

Das Geschäftsjahr der Allianz ist das Kalenderjahr.

 

 

 

ARTIKEL X: Ergänzungen

 

Diese Statuten können ergänzt werden. Jede Ergänzung benötigt die Zustimmung von zwei Dritteln der wahlberechtigten anwesenden Mitglieder - ob persönlich, durch Stimmübertragung oder Briefwahlstimme - bei einer Jahreshaupt- oder Sonderversammlung der wahlberechtigten Mitglieder oder durch E-Mail. Der Vorstand oder zehn wahlberechtigte Mitglieder, die sich zu diesem Zweck zusammengeschlossen haben, können einen Ergänzungsantrag einbringen. Jeder Ergänzungsantrag muss dem Schriftführer bis spätestens 30 Tage vor dem Versand der Versammlungsankündigung unterbreitet werden und der Schriftführer muss diesen Vorschlag der Ankündigung beifügen.

 

 

 

ARTIKEL XI: Auflösung

 

Im Falle, dass die Allianz aufhört zu existieren, und im Falle, dass Vermögenswerte übrigbleiben, sollen - nach gänzlicher Befriedigung aller Gläubiger - diese Werte unter den Gründungs-Organisationen aufgeteilt werden oder für karitative Zwecke zum Wohle ethnischer Deutschen genutzt werden. Der Vorstand trifft die Entscheidung.