Dr. Christoph Bergner beendet seine Funktion als „Beauftragter der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten“, die er seit 2006 ausübte. Dr. Bergner hat sich dabei große Verdienste um die Anliegen der deutschen Volksgruppen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa erworben. „Vor allem seine ausgleichende Art und sein diplomatisches Geschick haben dazu beigetragen, dass die Anerkennung und Wahrung der Volksgruppenrechte für die deutschen Minderheiten garantiert sind“, meint mit großer Hochachtung DWA-Präsident Peter Wassertheurer, der Dr. Bergner 2007 persönlich in Oppeln in Schlesien kennengelernt hat. „Dr. Bergner ging es nie um mediale Aufmerksamkeit, sondern für ihn stand das lösungsorientierte Arbeiten zum Wohl der deutschen Volksgruppen im Vordergrund“, ergänzt Wassertheurer. Von hoher Qualität war stets auch die Wertschätzung, die Dr. Bergner von den deutschen Volksgruppen entgegengebracht wurde, was seine Verdienste eindrucksvoll bestätigt.Die Nachfolge von Dr. Bergner übernahm Hartmut Koschyk, dem die DWA auf diesem Weg viel Kraft und Erfolgt wünscht. „Vor allem die unzureichende rechtliche Situation unserer deutschen Landsleute in Slowenien bedarf endlich einer befriedigenden Lösung“, erklärt Wassertheurer, der in dieser Frage den Kontakt zu Hartmut Koschyk suchen möchte. 

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