Vom findet die Landesausstellung statt, die gemeinsam mit dem österreichischen Bundesland Oberösterreich und der Republik Tschechien veranstaltet wird. Im Vordergrund stehen die engen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Mühlviertel und Südböhmen, also von zwei historisch fruchtbaren Regionen, die über Jahrhunderte hinweg bis zur Katastrophe von 1945 über ein enges Beziehungsgeflecht verfügten. An mehreren Veranstaltungsorten diesseits und jenseits der oberösterreichisch-tschechischen Grenze wird den Besuchern diese gemeinsame Geschichte vorgestellt.26. April bis 3. November 2013Alte Spuren – Neue Wege

Begleitend zur Ausstellung wurde ein umfangreicher Ausstellungskatalog mit wissenschaftlichen Beiträgen von österreichischen und tschechischen Experten hergestellt. Auch Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), ist mit einem Beitrag zur vertreten, wobei Wassertheurer diese Tragödie vornehmlich aus der österreichischen Sicht beschreibt.Thematik der Vertreibung der Sudetendeutschen

„ erklärt Wassertheurer weiter. „Ich möchte mich an dieser Stelle vor allem bei Herrn Mag. Christoph Benedikter bedanken, der als einer der wissenschaftlichen Leiter dieser Ausstellung mithalf, die Anliegen der Sudetendeutschen in der Ausstellung im Rahmen der Möglichkeiten zu integrieren“, ergänzt Wassertheurer zum Angebot der oberösterreichischen Landesregierung an die Sudetendeutsche Landsmannschaft (SL) in Oberösterreich.Es war auch meine Initiative im August 2012, die dafür sorgte, dass die Sudetendeutsche Landsmannschaft (SL) in Oberösterreich vom oberösterreichischen Ausstellungskuratorium über die verantwortliche Stelle in der oberösterreichischen Landesregierung eingeladen wurde, aktiv an der Ausstellung mitzuarbeiten“,
Am 15. September 2013 erhielt Wassertheurer schließlich folgende Mitteilung aus der oberösterreichischen Landesregierung zugeschickt: „Wie mir Herr Mag. Benedikter mitgeteilt hat, wurde zwischenzeitlich eine Vorgangsweise festgelegt, wie im Rahmen der Landesausstellung 2013 weiter mit den thematischen Anliegen des Böhmerwaldbundes umgegangen wird. Ich halte die vereinbarte Vorgangsweise für sinnvoll und bedanke mich für die konstruktive Zusammenarbeit.“ Das war die offizielle Einladung an die Sudetendeutschen!

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