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Literaturwettbewerb

„Ich schreibe auf Deutsch - Na und!“

 

Die Deutsche Weltallianz (DWA) veranstaltet erstmals einen internationalen Litertaturwettbewerb innerhalb der deutschen Minderheiten weltweit. „Wir wollen versuchen, die Arbeit der DWA mit literarischen Texten zu unterstützen“, erklärt DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Die DWA ist als Menschenrechtsorganisation darauf spezialisiert, Unrecht und Diskriminierungen gegen deutsche Volksgruppen publik zu machen und die politische Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Der Literaturwettbewerb richtet sich an Angehörige deutscher Volksgruppen, die als ethnische, sprachliche und kulturelle Minderheiten außerhalb Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Lichtensteins leben.

Der Titel des Literaturwettbewerbs lautet: "Ich schreibe auf Deutsch - Na und!" und soll inhaltlich Diskriminierungen und Benachteiligungen im privaten und gesellschaftlichen Leben aufgrund der deutschen Identität in den jeweiligen Heimatländern literarisch verarbeiten. Es können dabei auch die Schicksale der Großeltern- und Elterngeneration mitbeschrieben werden, wobei der Bezug zur Gegenwart bestehen bleiben muss. Man soll alle Formen der Benachteiligung als Deutscher/Deutsche anführen und beschreiben, so z.B. etwa, wenn man die deutsche Sprache nicht verwenden durfte, man keine staatlichen Förderungen erhält, keine deutschen Familiennamen toleriert wurden, oder man wegen der deutschen Abstammung im Beruf keine Karriere machen konnte, usw.

Die Text sollen mindestens zwei A4-Seiten bis maximal fünf A4-Seiten mit einem Zeilenabstand von 1,5 Zentimeter und einer Schriftgröße, Times New Roman 12 umfassen. Alle Seiten müssen nummeriert sein. Der Text darf bislang noch in keiner Publikation veröffentlicht worden sein. Die Texte sind ausschließlich in deutscher Sprache zu verfassen.

Die besten drei Texte werden von einer Fachjury ausgewählt und mit Sachpreisen ausgezeichnet. Alle eingereichten Texte, die die oben genannten Kriterien erfüllen, werden in einer eigenen Publikation gesammelt und als Druckwerk veröffentlicht. Auch sollen Lesungen im Rahmen der Möglichkeiten der DWA durchgeführt werden.

Bitte zum Text auch folgende biografische Angaben beilegen: Name, Adresse, e-mail, Geburtsdatum Geschlecht und Beruf.

Einreichfrist bis 30. April 2018 (Später eingelangte Texte werden nicht berücksichtigt. Die Texte werden auch nicht an die Autoren und Autorinnen zurückgeschickt.)

Die Texte sind zu richten an:

Dr. Peter Wassertheurer

Deutsche Weltallianz

Ennemosergasse 18

A-1220 Wien

oder per e-mail: peter.wassertheurer@aon.atLiteraturwettbewerb

 

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 17.2. 2017

 

Wieder aggressiver Akt gegen deutsche Volksgruppe in Schlesien

Die radikale Polonisierung Schlesiens schreitet voran

 

Unten angeführt ist eine PR-Aussendung des Vertriebenensprechers der Alternative für Deutschland (AfD), Martin Schmidt, in der darauf hingewiesen wird, dass die Erweiterung des Oppelner Stadtgebiets massive Auswirkungen auf die deutsche Volksgruppe in Schlesien hat. Diese Maßnahme führt nämlich dazu, dass sich die Mehrheitsverhältnisse in den betroffenen Gemeinden zu Ungunsten der deutschen Bevölkerung auswirken. Die Folge sind deutlich sichtbar: Zweisprachige Ortstafeln werden abmontiert, was zu einem Identitätsverlust der deutschen Volksgruppe in den betroffenen Gebieten führt.

Die Deutsche Weltallianz (DWA) protestiert gegen diese Maßnahmen, die eklatant gegen die von der Europäischen Union (EU) geforderten Werte verstoßen. Wer zweisprachige Ortstafeln abmontiert, der ist gegen kulturelle und sprachliche Vielfalt, schwächt den Regionalismus und betreibt eine minderheitenfeindliche Politik. Die DWA wird sich, so DWA-Präsident Peter Wassertheurer schriftlich an Herrn Schmidt mit der Bitte wenden, um gegen die Diskriminierung der deutschen Volksgruppe in Schlesien parlamentarische Schritte einzuleiten. Es bleibt nämlich zu befürchten, so Wassertheurer“, dass „die etablierten Parteien in Deutschland von Sozialdemokraten über die Unionsparteien bis Grüne das Maßnahmenpaket der polnischen Behörden in Oberschlesien tot schweigen werden.“ Dort schreit man nur dann empört auf, wenn andere Volksgruppen als deutsche unter Diskriminierungen, Kulturverlust und Anfeindungen zu leiden haben.

 

Diskriminierung der Deutschen in Oberschlesien - Schmidt (AfD) fordert Landesregierung auf, öffentlich Stellung zu beziehen

Demonstrationen und ein mehr als zweiwöchiger Hungerstreik begleiteten die umstrittene Erweiterung des Stadtgebietes Oppeln (Oberschlesien/Polen) zum 1. Januar 2017 um mehrere umliegende Dörfer und Gemeinden. Diese Gebietserweiterung hat erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Minderheit. Bereits am 2. Januar 2017 wurden die ersten zweisprachigen Ortstafeln abmontiert, am 26. Januar 2017 wurde in der ersten Sitzung des Stadtrates nach der Vergrößerung von Oppeln Marcin Gambiec, Ratsmitglied aus dem Wahlkomitee der deutschen Minderheit, abgewählt. Für Bernard Gaida, Vorsitzender des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG), ist diese Abwahl ein Indiz für die „negative Einstellung“ gegenüber der deutschen Minderheit. Zwischen Rheinland-Pfalz und der Woiwodschaft (Bezirk) Oppeln besteht seit vielen Jahren eine Regionalpartnerschaft.

Deshalb richtete Martin Louis Schmidt, vertriebenenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz und als solcher auch zuständig für die Auslandsdeutschen, eine Anfrage an die Landesregierung: „Wir wollen wissen, ob Rheinland-Pfalz dieses Thema auf EU-Ebene zur Sprache bringt, um die deutsche Minderheit zu unterstützen. Außerdem ist es für uns nicht schlüssig, warum es bislang durch die Ministerpräsidentin keine verbalen Verurteilungen von polnischen Entscheidungsträgern wegen deren Verhalten gegenüber der deutschen Minderheit gab. Malu Dreyer teilt ja auch sonst gegen ausländische Politiker kräftig aus“, so Schmidt, der auf eine Bemerkung in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 9. November 2016 anspielt. Damals sagte Dreyer, der Präsident der USA, Donald Trump, habe mit Äußerungen im Wahlkampf „erschüttert und verstört“.

Schmidt jedenfalls versichert der deutschen Minderheit seine Solidarität: „Wir stehen an der Seite unserer Landsleute, pochen auf die Einhaltung der Minderheitenrechte und fordern die Landesregierung auf, öffentlich eindeutig Stellung zu beziehen.“

 

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 18.12. 2016

 

Neue Präsidentin für die Deutschen in der Ukraine gewählt

Die Deutsche Weltallianz gratuliert herzlichst zur Wahl von Angelina Schardt

 

 

Angelina Schardt ist die neue Präsidentin der „Assoziation der Deutschen in der Ukraine“. Sie ist im Leben der deutschen Volksgruppe in der Ukraine eine bekannte Persönlichkeit. Sie war im Jahr 2000 eine der Initiatoren bei der Gründung der Assoziation. Sie blickt daher schon auf eine erfolgreiche Arbeit von 20 Jahren zurück, die sie der deutschen Volksgruppe in der Ukraine widmete. Bis November 2016 war sie Mitglied des Vorstandes, wo sie für soziale Aufgaben die Verantwortung trug. Angelina Schardt ist aber auch die Initiatorin und Veranstalterin der Seminarreihe „Kunstschaffende Poeten und Schriftsteller in der Ukraine“. Als Leiterin eines speziellen Kunstprogramms, das sich für Maler mit deutscher Herkunft einsetzt, organisierte sie in der Vergangenheit Ausstellungen zu deren Arbeiten. Angelina Schardt leitet außerdem das Sprachprogramm “Schule des dritten Generation” in der Ukraine, das sich innerhalb der deutschen Volksgruppe intensiv um den deutschen Spracherwerb für Kinder und Jugendliche bemüht.

Peter Wassertheurer freut sich namens der Deutschen Weltallianz (DWA) über die Wahl von Frau Schardt und möchte an dieser Stelle auch der bisherigen Präsidentin, Frau Walentina Sulina, zu ihrer geleisteten Arbeit Dank und Anerkennung aussprechen.Die Deutsche Weltallianz wünscht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 18.12. 2016

 

Neue Präsidentin für die Deutschen in der Ukraine gewählt

Die Deutsche Weltallianz gratuliert herzlichst zur Wahl von Angelina Schardt

 

 

Angelina Schardt ist die neue Präsidentin der „Assoziation der Deutschen in der Ukraine“. Sie ist im Leben der deutschen Volksgruppe in der Ukraine eine bekannte Persönlichkeit. Sie war im Jahr 2000 eine der Initiatoren bei der Gründung der Assoziation. Sie blickt daher schon auf eine erfolgreiche Arbeit von 20 Jahren zurück, die sie der deutschen Volksgruppe in der Ukraine widmete. Bis November 2016 war sie Mitglied des Vorstandes, wo sie für soziale Aufgaben die Verantwortung trug.  Angelina Schardt ist aber auch die Initiatorin und Veranstalterin der Seminarreihe „Kunstschaffende  Poeten und Schriftsteller in der Ukraine“. Als Leiterin eines speziellen Kunstprogramms, das sich für Maler mit deutscher Herkunft  einsetzt, organisierte sie in der Vergangenheit Ausstellungen zu deren Arbeiten. Angelina Schardt leitet außerdem das Sprachprogramm “Schule des dritten Generation” in der Ukraine, das sich innerhalb der deutschen Volksgruppe intensiv um den deutschen Spracherwerb für Kinder und Jugendliche bemüht.

Peter Wassertheurer freut sich namens der Deutschen Weltallianz (DWA) über die Wahl von Frau Schardt und möchte an dieser Stelle auch der bisherigen Präsidentin, Frau Walentina Sulina, zu ihrer geleisteten Arbeit Dank und Anerkennung aussprechen.

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 01.02. 2016

 

Nachwort zum Gedenktag der Ungarndeutschen

Wassertheurer: „Entschädigungsfrage vielerorts noch nicht geklärt“

 

Seit 2012 veranstaltet Ungarn einen nationalen Gedenktag, der u.a. an die Vertreibung der ungarndeutschen Volksgruppe von 1945/46 erinnern soll. Am 20. Januar 2016 sprach Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban aus diesem Anlass vom Leid und Unrecht, das damals vielen Angehörigen der deutschen Volksgruppe angetan wurde. Harmut Koschyk, Beauftragter der deutschen Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten, sprach von einem „europäischen Beispiel der Vergangenheitsbewältigung“, den dieser nationale Gedenktag darstellt.

Nationale Gedenktage sind nach Meinung von Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), wichtig, um die Vertreibungsthematik in der Öffentlichkeit präsent zu halten. Anderseits, so Wassertheurer weiter, können Gedenktage und Gedenkveranstaltungen keine völkerrechtlichen Verpflichtungen ersetzen. Wassertheurer erinnert daran, dass der Großteil der vertriebenen Ungarndeutschen bislang von Budapest keine Wiedergutmachung in Form einer Restitution oder einer finanziellen Entschädigung erhalten hat. Mit Gedenktagen alleine kann man das einstige Unrecht nicht wiedergutmachen.

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 28.10. 2015

 

Österreich muss für Südtirol Schutzmacht bleiben

 

Wien darf sich nicht neuerlich aus seiner historischen Verantwortung stehlen

 

In einem kürzlich in der österreichischen Tageszeitung Die Presse erschienen Beitrag „Kehrtwende in Österreichs Südtirol-Politik“ vertritt Reinhard Ott die Meinung, dass Österreich seine Schutzmachtfunktion gegenüber Südtirol aufgegeben hat. Ott bezieht sich in seiner Argumentation auf eine Südtirol-Entschließung des österreichischen Nationalrats vom 8. Juli 2015. Darin wird die Autonomie als eine „besonders gelungene Form der Selbstbestimmung“ hervorgehoben.

 

Wenn also Wien das Autonomie-Paket als gelungene Form der Selbstbestimmung interpretiert, dann muss nach Meinung von DWA-Präsidenten Peter Wassertheurer daran erinnert werden, dass das Selbstbestimmungsrecht, wie es nicht nur die Südtiroler nach dem Ersten Weltkrieg gefordert hatten, historisch eine ganz andere Bedeutung hatte. In Wirklichkeit gab es die Südtiroler seit 1918 nie die Möglichkeit das Selbstbestimmungsrecht auszuüben. Südtirol wurde als Kriegspfand Italien territorial eingegliedert und die Südtiroler hatten diesen Gewaltakt der Siegermächte, übrigens genauso wie die Sudetendeutschen oder die Deutsch-Untersteirer, gegen ihre Willen zu akzeptieren. Die Siegerjustiz von 1918 lebte bis heute in Südtirol fort! Selbstbestimmt haben die Südtiroler somit gar nichts.

 

Wenn sich Wien nunmehr mit der, wie es im Beschluss vom 8. Juli 2015 heißt, „Selbstgesetzgebung und Selbstverwaltung“ der Südtiroler zufrieden gibt, nimmt man den Südtirolern, wie Ott richtig schreibt, endgültig den Rechtsanspruch auf Gewährung und Ausübung des Selbstbestimmungsrechts.

 

In der Politik spielen Symbole eine wichtige Rolle. Österreich als Schutzmacht Südtirols ist seit dem Gruber-DeGasperi-Abkommen ein Teil der Identität Südtirols. Gibt man diese Funktion leichtfertig auf, besteht nach Wassertheurer die große Gefahr einer weiteren „Aushöhlung der Autonomie“, was einem radikalen Angriff auf das Deutschtum in Südtirol gleich kommt. Die österreichische Schutzmachtfunktion für Südtirol muss daher bleiben, um den Anspruch auf das nationale Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler auch künftig zu wahren.

 

 

 

 

 

 

Wien, 4. Dezember 2014

Interview mit DWA Präsident Dr. Wassertheurer im Eckart (Hier klicken)

 

 

Wien, 25. November 2014

Pressemitteilung der DWA

Diskriminierung durch sprachliche Verklärung der ethnischen Abstammung

DWA fordert von Medien mehr Sensibilität und weniger Diskriminierung

 

Die Art der medialen Berichterstattung über den Wahlsieg von Klaus Johannis in Rumänien hat neuerlich gezeigt, dass vor allem Angehörige von deutschen Minderheiten in der Bezeichnung ihrer ethnischen Identität und Abstammung diskriminiert werden. Für sie wird vornehmlich das pejorative Attribut „deutschsprachig“ verwendet, wodurch ihre ethnische Abstammung verleugnet wird. Aus einem Siebenbürger Sachsen wird so ein deutschsprachiger Rumäne. „Einer solchen Entwicklung muss entgegen gesteuert werden, weil die Angehörigen einer deutschen Minderheit in ihren Heimatländern sehr wohl teils in der Verfassung oder in der nationalen Minderheitengesetzgebung als Deutsche bezeichnet werden und als solche auch Minderheitenrechte beanspruchen können“, meint DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Freilich bilden EU-Mitgliedsländer wie Slowenien eine unrühmliche Ausnahme, ohne dass sich in Brüssel, Berlin oder Wien jemand daran stört! Außerdem sei, so Wassertheurer weiter, zu berücksichtigen, dass über 14 Millionen Angehörige der heute noch als Reste in den Ländern Ostmittel-, Südost- und Osteuropas lebenden Deutschen 1945 als Deutsche vertrieben, als Deutsche verfolgt und schließlich als Deutsche entschädigungslos enteignet wurden.

 

Wassertheurer fordert daher vor allem von den etablierten Medien in Deutschland und Österreich ein Ende der sprachlichen Diskriminierung von Deutschen, die als Angehörige einer deutschen Volksgruppe außerhalb der Grenzen Deutschlands leben. „Schließlich schreibt man ja auch von den Burgenlandkroaten oder den Slowenen in Kärnten, um so ihrer ethnischen und kulturellen Identität gerecht zu werden“, meint Wassertheurer.

 

„Wenn heute in Deutschland oder Österreich ein Türke wie selbstverständlich in den meinungsbildenden, staats- und parteinahen Medien als Deutscher oder Österreicher bezeichnet wird, ist es nicht verständlich, warum ein Siebenbürger Sachse dort nicht als Deutscher bezeichnet werden soll“, kritisiert Wassertheurer abschließend. Wer das dennoch tut, macht sich nach Wassertheurer einer latenten Diskriminierung von Deutschen schuldig.